Eis-Anleitung für Eisbereiter

Eis mit einem Eisbereiter herstellen

Hat man Erfahrungen in der Eisherstellung gesammelt und will zukünftig nicht mehr ohne das selbst gemachte Produkt verzichten, ist der Kauf einer Eismaschine von Vorteil.

Diese Anleitung ist allgemein gehalten und nutzt kein Rezept. Rezepte findest du in unserem Rezeptbereich. Dort gibt es Beispiele, wie du Vanilleeis oder laktosefreies Eis herstellen kannst.

Rezept: Vanilleeis mit Eisbereiter

Um dieser Anleitung zu folgen, brauchst du eine Akku-betriebene Eismaschine/einen Eisbereiter. Wenn dein Eisbereiter neu ist, solltest du zuerst alle Teile spülen, welche mit Lebensmitteln in Kontakt kommen.

Vorbereitungszeit:
Zubereitungsszeit:

Zutaten

  • 200ml Sahne
  • 100ml Vollmilch
  • 100g Zucker
  • 1 Ei (L)
  • 1 TL Vanilleextrakt

Geräte / Arbeitshilfen

  • Eisbereiter
  • Schneebesen

Zubereitung / Anleitung

  • Kühlbehälter in Kühlfach stellen
  • Zutaten in Einfüllöffnung geben
  • Masse aus dem Kühlbehälter in Aufbewahrungsform geben
  • Teile der Eismaschine gut säubern
  • Topf mit Wasser erhitzen. Eine Schüssel in den Topf stellen.
  • Eier in der Schüssel mit dem Schneebesen schaumig schlagen.
  • Zucker in die Ei-Masse einrieseln, dabei weiter schlagen.
  • Die Masse beginnt nach ca. 5 Minuten an zu glänzen. Dann die Schüssel vom Herd nehmen.
  • Sahne, Milch und Vanille vermischen.
  • Vanille-Milch und Ei-Masse auf 6 °C abkühlen (2 Stunden im Kühlschrank)
  • Vanille-Milch unter die Ei-Masse heben. Gut vermischen.
  • Eismaschine zusammenbauen
  • Eisbereiter 20-30 Minuten arbeiten lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  • Das Eis in Schüsseln füllen und dekorieren z.B. mit Nüssen oder Schokoladenraspeln

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Detail-Anleitung

Kühlbehälter in Kühlfach stellen

Der Kühlbehälter mitsamt Akku muss mindestens 18 Stunden bei -18 °C ins Gefrierfach. So gefriert die Kühlflüssigkeit. Die Kühldauer variiert, je nachdem wie viel Eis produziert werden soll. So reicht es meist für 300ml Eis auch nur, den Akku für 10 Stunden gefrieren zu lassen. Ein längeres Frieren macht sich jedoch positiv bemerkbar. Genaues kann in der Betriebsanleitung nachgelesen werden.

Zutaten auf 6 °C abkühlen

Alle Zutaten, also Milch, Eier, Sahne, Obst und Ähnliches vor der Verwendung auf 6 °C abkühlen. Müssen Inhaltsstoffe abgekocht werden, sollte die einen Tag im Voraus geschehen, damit sie lang genug hinunterkühlen können.

Eismaschine zusammenbauen

Kühlbehälter aus dem Gefrierfach holen und auf einer ebenen Fläche platzieren. Motor und Rührwerkzeug darauf aufsetzen und mit den Fixierklammern befestigen. Den Netzstecker in die Steckdose bringen und das Gerät anschalten. Die Maschine fängt, entweder direkt oder nach Drücken eines Knopfes, an zu rühren.

Zutaten in Einfüllöffnung geben

Alle abgekühlten Zutaten der Reihe nach und nicht zu schnell durch die Einfüllöffnung in den Kühlbehälter geben. Das Rührwerkzeug vermengt die Stoffe automatisch.

nicht an Wärmequellen aufstellen

Das Gerät nicht an Wärmequellen wie Herd oder Heizung aufstellen, dass würde den Kühlakku nur schneller auftauen und das Ergebnis verschlechtern. Bereits eine Temperatur von 30 °C ist meist zu viel. Im Sommer ist diese schnell erreicht.

Eisbereiter 20 Minuten arbeiten lassen

Für die Herstellung des Eises benötigt die Maschine in der Regel 20 Minuten. Hat die Masse die richtige Konsistenz erreicht, schaltet man das Gerät ab, löst die Fixierklammern und entnimmt den Motor mit dem Rührwerkzeug.

Masse aus dem Kühlbehälter in Aufbewahrungsform geben

Die fertige Eiscreme kann nun mit einem weichen Kunststoff-Spachtel aus dem Kühlbehälter in die Aufbewahrungsform geschaufelt werden. Natürlich kann man das Eis auch direkt essen. Löffel oder Spachteln aus Metall könnten das Innere des Kühlbehälters zerkratzen, daher lieber auf Artikel aus Kunststoff oder Holz zurückgreifen.

Teile der Eismaschine gut säubern

Nach dem Gebrauch muss der Kühlbehälter auf jeden Fall gereinigt werden. Dafür das Gerät und sich und dessen Teile nie in die Geschirrspülmaschine geben. Die Maschine kann dadurch beschädigt werden, da es dafür nicht ausgelegt ist. Also immer mit der Hand waschen.

Möchte man spontan Eis herstellen können, sollte man den sauberen Kühlbehälter direkt wieder ins Eisfach legen, um vorbereitet zu sein.

Achtung, Kühlflüssigkeit!

Tritt Kühlflüssigkeit aus dem Akku aus, sollte das Gerät nicht mehr benutzt werden. Diese Substanz ist giftig und darf nicht mit Lebensmitteln in Berührung kommen.

Wie funktioniert das Kühlakku-Prinzip?

Diese Art des Eisbereiters arbeitet nach dem Kälte-Akku-Prinzip. Demnach ist im Eisbehälter ein Kälteakku integriert, welcher 10 bis 24 Stunden vorgekühlt werden muss.

In der Kühlflüssigkeit ist Kalium-Chlorid enthalten. Diese Verbindung kann Kälte speichern. Sollte es auslaufen, darf man den Akku nicht mehr verwenden, da es sonst ins Eis gelangen könnte.

Während des Rührvorgangs gibt der Akku seine Kälte an die Eismasse ab. Bei Kontakt mit den dadurch gekühlten Wänden gefriert die Mischung und wird stetig unter die restliche Masse gehoben.

Dieser Prozess dauert meist 20 Minuten. Bei einer größeren Menge oder nicht so gut gekühlten Zutaten kann es auch länger dauern. Der Vorgang wird dann beendet, wenn die Eiscreme eine schön geschmeidige Konsistenz erreicht hat.

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